Warum eine Berufsunfähigkeitsabsicherung schon für Schüler und Studenten Sinn macht

Eltern fragen oft erstaunt, warum soll ich mein Kind jetzt schon gegen Berufsunfähigkeit absichern, es hat ja noch gar keinen Beruf! Der Sohn oder die Tochter geht noch in die Schule oder studiert, verdient also noch kein Geld.

Das erste Argument: wenn man jung anfängt, ist es billiger, zählt eher nicht, da Schüler eventuell schlechter eingeordnet werden, als ein Bürokaufmann, oder ein hochqualifizierter Beruf – schlechter, das heißt in einer schlechteren Berufsgruppe (weil statistisch wohl gefährlicher), damit teurer.

Das kann dazu führen, dass Eltern lieber noch warten. Doch wir warnen davor! Es ist immer problematisch, eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Ausschlüsse zu bekommen, wenn man schon eine Krankheit hat. Es genügt schon, wenn man einmal beim Arzt war in der letzten Zeit wegen Rückenprobleme – ein HWS Syndrom wird mal schnell in die Akte geschrieben – die Berufsunfähigkeitsversicherung ist nur noch mit Ausschluss Wirbelsäule möglich – und das will keiner so wirklich. Dass gerade die Rückenkrankheiten bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch sind, beschreibt dieser Artikel in der Welt sehr gut http://www.welt.de/gesundheit/article108654860/Wenn-ploetzlich-auch-Kinder-ueber-Ruecken-klagen.html

Die meisten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind Wirbelsäuleschäden und gleich danach kommen Psychische Probleme (Burn Out, Depression usw.) Deswegen werden auch hier die Versicherungen hellhörig. Prüfungsstress – und deswegen beim Psychologen gewesen? Bei einem Kunden ist hier sofort ADHS diagnostiziert worden – eine vieldiagnostizierte Krankheit, bei Kindern und Jugendlichen. Kein Problem? Alles wieder in Ordnung? Der Junge ist völlig gesund – warum machen die Versicherungen da so Schwierigkeiten? Kaum ein Vater oder eine Mutter kann das verstehen. Aber steht erst einmal ADS (ADHS) in der Akte – dann braucht man den Antrag für eine Berufsunfähigkeit meist gar nicht mehr zu machen. Obwohl ein Makler hier manchmal noch Möglichkeiten hat, wenn noch nirgends ein Antrag eingereicht und abgelehnt wurde.

Also: nicht das Alter und der vielleicht damit verbundene günstigere Preis ist der Grund, warum Kinder schon so früh wie möglich abgesichert werden sollten gegen Erwerbsunfähigkeit, sondern die Gefahr, dass frühzeitig eine Diagnose den Vollschutz verhindert.

Da heutzutage sehr früh zum Psychologen gegangen wird, wenn es nicht so ganz klappt in der Schule, kann es sinnvoll sein, schon mit Schulbeginn vorzusorgen. Auch hier gibt es Möglichkeiten.

Nicht jedes Kind bekommt später keine Berufsunfähigkeitsabsicherung mehr – aber wenn eine Vorerkrankung da ist, sind die Eltern sehr froh darüber, wenn sie rechtzeitig vorgesorgt haben.

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